Inzwischen ist Fenfen ja Level 60 und bis 70 war es nicht mehr ganz so weit.
Gleich mit Level 60 entdeckte ich dann auch 2 Dinge, die mich bis Level 70 begleiteten...
1. Leveln kann man in der Gruppe. Das ist nicht nur lustiger sondern geht auch schneller (ich war Fury damals).
2. Es gibt AddOns die einem die Questziele auf der Map markieren - für die, welche nicht in den Genuss von TBC kamen: es gab damals noch keinen eingebauten Questhelper.
Ich levelte also von 60 auf 70 zusammen mit einem Priester, besuchte mit diesem auch Instanzen, in denen ich noch immer - wenn ich denn tanken musste - als Furor oder MS tankte.
Also eigentlich war ich noch immer ein Kacknoob.
Wie dem auch sei, ich genoss alle Gebiete (mit Ausnahme des Schattenmondtals) sehr und war irgendwann im Januar 2008 auf Level 70. Stolze 3 Monate hatte ich bis hierhin gebraucht, zu dem ominösen Punkt wo gemäss Bericht aller Ingamebekanntschaften das Spiel erst richtig beginnen sollte.
Mit meiner Gilde war ich inzwischen sehr vertraut und wusste, dass wir in Absehbarer Zeit - ich werfe mal einen Zeitraum von 2 Monaten hier rein - Kara gehen sollten was, wie man mir sagte, ein Raid war.
Da ich der einzige Level 70 Krieger in unserer Guild war, sollte ich diesen Slot ausfüllen und mir dementsprechend Equipment zulegen. Nun muss man immer noch vor Augen haben, dass ich halt einfach ein Noob war und über Equipment folgendes zu wissen glaubte:
- Grau < Grün < Blau < Lila (von Orange wusste ich damals noch nichts)
- für Krieger gingen Stamina und Stärke vor allem anderen
Was ich noch nicht wusste war natürlich, dass jede Rolle in einer Gruppe oder im Raid verschiedene Primärattribute hatte und man auch als Krieger nicht mit jedem Equip tanken konnte.
Von Crit- und Crushimmunität wusste ich damals erst recht nichts. Und zu dieser Zeit kam man bereits unheimlich einfach an S1, was nunmal Episch war. Eine sehr sehr gefährliche Kombination.
Die kommenden 4 Wochen verbrachte ich mit Ehrefarmen (und zugegebenermassen auch mit gehörig Ehre leechen). Ich stellte sogar meinen Cousin dazu ab am Wochenende mal 6-10h in einem BG zu stehen, damit ich ja S1 voll bekomme. Glaubt mir, Alterac kann ich seither nicht mehr sehen. Absolut zum Brechen.
Springen wir doch einfach zum Tag X, als der erste Kara-Raid auf dem Programm stand. Das Setup habe ich leider nicht mehr im Kopf, ich weiss nur, dass noch ein zweiter Krieger als Tank mit mir da war.
Ich war echt stolz auf mein S1! Es sah so schön Lila aus...
Wir gingen also an den Trash ran, der, dank 3x CC auch sehr flott lag und standen dann vor Attumen dem Jäger. Und hier begann mein eigentlicher Werdegang als Tank, denn aus Schaden wird man ja klug.
Nach dem mich Attumen 3x derbe auseinandergeschraubt hatte, wurde ich zum Offtank degradiert und der blau equipte Krieger tankte und schwupps legten wir den Boss.
Ich war damals schon ehrgeizig und das knabberte wie wild an meinem Ego. Trotzdem gingen wir "einfach so" weiter richtung Moroes.
Hier war allerdings Endstation. Und Zeit für mich nachzudenken was wie wo denn ein Tank so alles können sollte und so weiter.
Irgendwann schien ich dann so einiges zu Begreifen und war mittlerweile ein recht bekannter Tank auf meinem Realm. Nun kam der SWP-Patch und ich wurde direkt wieder zum Noob!
Ich kam auf die klasse Idee, mein komplettes Equip mit Avoidsockeln vollzustopfen.
Das brachte mir zwar 30% Ausweichen, aber leider bekam ich wieder massive Aggroprobleme (no Rage und so).
Nach der ungefähr 15ten Instanz trat dann ein befreundeter Magier an mich heran und riet mir auf Stamina zu Sockeln, was ich auch tat. Mittlerweile war's auch schon 1 Woche vor 3.0
Bis 3.0 war ich am lernen, rechnen und optimieren.
Und dann, ja dann kam 3.0 und alles wurde wieder anders.
Dienstag, 26. April 2011
Donnerstag, 21. April 2011
Fenris und WoW a never ending lovestory (not) Teil 1
Ich muss die Zeit mal nutzen um Fenfen etwas vorzustellen.
Fenfen ist mein Krieger, er hiess nicht immer Fenris, aber nun doch schon eine Weile und nach Möglichkeit werd ich das auch so belassen.
Fenfen begann sein Leben als Studienprojekt für Wirtschaftswissenschaften.
Klingt seltsam, ich weiss, aber wir waren damit beauftragt verschiedene virtuelle ökonomische Märkte zu sondieren und - sorry für alle die WoW gerne immer wieder als "einfach nur ein Spiel" betiteln - WoW ist (wie zB auch SecondLife einfach in anderen Parametern und Ausmassen) ein eigener Mikrokosmos.
So einer ist natürlich auch ein Markt mit Share- und Stakeholdern, die Ansprüche haben. Aber darüber will ich nicht schreiben.
Fenris wurde als Lvl 1 Orc Krieger erstellt und zwar vor ziemlich genau 4 1/2 Jahren.
Im Prinzip wollte der Spieler "mal schnell" auf Lvl 70 kommen um dann die Welt zu erforschen.
Natürlich hatte ich von Tuten und Blasen keine Ahnung, weshalb ich für die ersten 10 Level gefühlte 14 Tage brauchte (nein, nicht reine Spielzeit) und hatte zu der Zeit gute Lust das Ganze wieder aufzugeben.
Meine Tutorin wollte das aber nicht und deshalb ging es weiter.
Inzwischen wusste ich einige Sachen:
- Ausrüstung wurde von Level zu Level stärker
- es gab Quests, man musste nicht stur alles Umsäbeln um Erfahrungspunkte zu generieren
- PvP gegen Spieler mit einem Totenkopf sollte man nach Möglichkeit nicht betreiben
Ich durfte also etwas weiterlvln und mit Stufe 19 entdeckte ich eine Sensation: Grüne Items! Die hatten Werte drauf, welche meine Basiswerte verbesserten. Noch war mir absolut schleierhaft welche Werte für mich entscheidend sind. Natürlich konnte ich mir einen Reim darauf machen, dass es höchstwahrscheinlich nicht Int sein würde.
Nun zierte ich mich aber, diese Teile auch anzuziehen, weil man ja mit höherem Level bessere Items bekommen konnte und dann wieder Werte sanken. Ich wollte also verhindern Fenris Klamotten anzuziehen, die mir mehr Ausdauer brachten weil ich fürchtete ich würde in 3 Lvln wieder etwas neues finden, was aber keine Bonusausdauer mehr bringen würde.
Mit Level 21 besuchte Fenfen seine erste Instanz. BSF.
Ich wurde angehalten zu Tanken. Natürlich mit meinem schicken 2h-Schwert (tja, ich war meiner Zeit eben voraus so als Neo-DK). Und natürlich ohne Plan was folgende Sachen sind:
- Def-Stats
- Aggro
- CC
- Counter-Spells
Trotzdem, vor allem dank dem Lvl 41 Droodheal, haben wir das einigermassen hinter uns gebracht.
Ich bin dann mit dem besagten Drood ins Gespräch gekommen und im Verlauf desselben hat er mir empfohlen eine Gilde zu suchen, die viele Spieler im Lowlvlbereich hat.
Nebenbei riet er mir, zu einem Klassenlehrer zu gehen. Tja, man lernt offenbar doch nie aus was seine Skills angeht.
Jedenfalls hab ich dann relativ schnell eine Solche gefunden. Anfange hat man mich dort nochmals über die WoW-Grundlagen aufgeklärt. Von Tanken und so wollte ich eh nichts wissen, ich war schliesslich Krieger! Geboren um Schaden auszuteilen! Mit Brunstschreien auf meine Gegner einkloppen bis diese als klumpiger Fleisch-Blut-Knochen-Haufen vor mir liegen! Ihr wisst sicher, was ich meine...
Irgendwann wurde Fenfen dann auch Lvl 40.
Das bedeutete Mount. Endlich nicht mehr per Pedes durch die Pampa latschen! Leider hatte ich kein Gold, denn Berufe waren mir fremd.
Irgendwie fand ich es dann leicht erniedrigend mit immerhin schon Lvl 40 und nicht mehr ganz so der Kacknoob (naja eigentlich ja doch) wieder zum Startgebiet zu rennen und Erze und Kräuter abzubauen.
Immerhin waren so wieder ein paar Tage gespielt und meine Träume von einem Reittier liessen sich verwirklichen.
Es kam der Tag und ich wurde Level 58. Die Scherbenwelt, wo man ja so unfassbar bessere Ausrüstung bekam und so unfassbar viel schneller Leveln konnte kam nahe.
Ich bereitete mich akribisch vor und farmte full Blau-EQ zusammen. Alles Plattenteile!
Ich war bereit und auf Lvl 60 durchschritt ich das Portal. Wo mir nach 10 Quests fast die Tränen kamen, weil mein blaues EQ einfach scheisse war und ich unfassbare 2 Tage mit dem Farmen von Schrott verbracht hatte.
Hätte ich mal meinen Guildlead gehört...
Das war's von Teil 1.
Fazit für mich war:
- Attribute auf Items sind gut und sollte man nutzen!
- Tanken ist nix für mich
- CC ist sowas zum Gegner aus dem Kampf halten
- Berufe bringen Gold und sind wichtig
- der Guildlead hat (fast) immer recht.
Fenfen ist mein Krieger, er hiess nicht immer Fenris, aber nun doch schon eine Weile und nach Möglichkeit werd ich das auch so belassen.
Fenfen begann sein Leben als Studienprojekt für Wirtschaftswissenschaften.
Klingt seltsam, ich weiss, aber wir waren damit beauftragt verschiedene virtuelle ökonomische Märkte zu sondieren und - sorry für alle die WoW gerne immer wieder als "einfach nur ein Spiel" betiteln - WoW ist (wie zB auch SecondLife einfach in anderen Parametern und Ausmassen) ein eigener Mikrokosmos.
So einer ist natürlich auch ein Markt mit Share- und Stakeholdern, die Ansprüche haben. Aber darüber will ich nicht schreiben.
Fenris wurde als Lvl 1 Orc Krieger erstellt und zwar vor ziemlich genau 4 1/2 Jahren.
Im Prinzip wollte der Spieler "mal schnell" auf Lvl 70 kommen um dann die Welt zu erforschen.
Natürlich hatte ich von Tuten und Blasen keine Ahnung, weshalb ich für die ersten 10 Level gefühlte 14 Tage brauchte (nein, nicht reine Spielzeit) und hatte zu der Zeit gute Lust das Ganze wieder aufzugeben.
Meine Tutorin wollte das aber nicht und deshalb ging es weiter.
Inzwischen wusste ich einige Sachen:
- Ausrüstung wurde von Level zu Level stärker
- es gab Quests, man musste nicht stur alles Umsäbeln um Erfahrungspunkte zu generieren
- PvP gegen Spieler mit einem Totenkopf sollte man nach Möglichkeit nicht betreiben
Ich durfte also etwas weiterlvln und mit Stufe 19 entdeckte ich eine Sensation: Grüne Items! Die hatten Werte drauf, welche meine Basiswerte verbesserten. Noch war mir absolut schleierhaft welche Werte für mich entscheidend sind. Natürlich konnte ich mir einen Reim darauf machen, dass es höchstwahrscheinlich nicht Int sein würde.
Nun zierte ich mich aber, diese Teile auch anzuziehen, weil man ja mit höherem Level bessere Items bekommen konnte und dann wieder Werte sanken. Ich wollte also verhindern Fenris Klamotten anzuziehen, die mir mehr Ausdauer brachten weil ich fürchtete ich würde in 3 Lvln wieder etwas neues finden, was aber keine Bonusausdauer mehr bringen würde.
Mit Level 21 besuchte Fenfen seine erste Instanz. BSF.
Ich wurde angehalten zu Tanken. Natürlich mit meinem schicken 2h-Schwert (tja, ich war meiner Zeit eben voraus so als Neo-DK). Und natürlich ohne Plan was folgende Sachen sind:
- Def-Stats
- Aggro
- CC
- Counter-Spells
Trotzdem, vor allem dank dem Lvl 41 Droodheal, haben wir das einigermassen hinter uns gebracht.
Ich bin dann mit dem besagten Drood ins Gespräch gekommen und im Verlauf desselben hat er mir empfohlen eine Gilde zu suchen, die viele Spieler im Lowlvlbereich hat.
Nebenbei riet er mir, zu einem Klassenlehrer zu gehen. Tja, man lernt offenbar doch nie aus was seine Skills angeht.
Jedenfalls hab ich dann relativ schnell eine Solche gefunden. Anfange hat man mich dort nochmals über die WoW-Grundlagen aufgeklärt. Von Tanken und so wollte ich eh nichts wissen, ich war schliesslich Krieger! Geboren um Schaden auszuteilen! Mit Brunstschreien auf meine Gegner einkloppen bis diese als klumpiger Fleisch-Blut-Knochen-Haufen vor mir liegen! Ihr wisst sicher, was ich meine...
Irgendwann wurde Fenfen dann auch Lvl 40.
Das bedeutete Mount. Endlich nicht mehr per Pedes durch die Pampa latschen! Leider hatte ich kein Gold, denn Berufe waren mir fremd.
Irgendwie fand ich es dann leicht erniedrigend mit immerhin schon Lvl 40 und nicht mehr ganz so der Kacknoob (naja eigentlich ja doch) wieder zum Startgebiet zu rennen und Erze und Kräuter abzubauen.
Immerhin waren so wieder ein paar Tage gespielt und meine Träume von einem Reittier liessen sich verwirklichen.
Es kam der Tag und ich wurde Level 58. Die Scherbenwelt, wo man ja so unfassbar bessere Ausrüstung bekam und so unfassbar viel schneller Leveln konnte kam nahe.
Ich bereitete mich akribisch vor und farmte full Blau-EQ zusammen. Alles Plattenteile!
Ich war bereit und auf Lvl 60 durchschritt ich das Portal. Wo mir nach 10 Quests fast die Tränen kamen, weil mein blaues EQ einfach scheisse war und ich unfassbare 2 Tage mit dem Farmen von Schrott verbracht hatte.
Hätte ich mal meinen Guildlead gehört...
Das war's von Teil 1.
Fazit für mich war:
- Attribute auf Items sind gut und sollte man nutzen!
- Tanken ist nix für mich
- CC ist sowas zum Gegner aus dem Kampf halten
- Berufe bringen Gold und sind wichtig
- der Guildlead hat (fast) immer recht.
Mittwoch, 20. April 2011
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